Entfernung von Naturdenkmälern

Im Jahre 1908, anlässlich des 60-jährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Josef wurden in der damaligen Gefürsteten Grafschaft Tirol - zwischen Kufstein und Ala - nicht weniger als 146.872 Bäume, die sogenannten „Kaiser-Jubiläums-Bäume“ gepflanzt. Anton Freiherr von Longo-Liebenstein hatte dazu wie folgt aufgerufen: „Es wolle allerorten ein Denkmal der Huldigung für den geliebten Monarchen gestiftet werden. Was eignet sich wohl besser, kommenden Geschlechtern die Gesinnungstreue und die unwandelbare Liebe zu dem gütigen, allüberall verehrten Landesvater vor Augen zu führen, als ein oft den Jahrhunderten, den Stürmen und Wettern trotzender Baum!“.

Auch Zell ist damals diesem Aufruf gefolgt und hat im Bäckenfeld eine Pappel (Popolus alba) und eine Robinie (Robinia pseudokazia) gepflanzt. Zwischen den Bäumen wurde ein überdimensionales Wegkreuz situiert. Nahezu 110 Jahre - zwischenzeitlich als Naturdenkmäler ausgewiesen - haben die beiden Gehölze nun überdauert, allerdings kamen in letzter Zeit mehr und mehr Zweifel an ihrer Standhaftigkeit und Sicherheit auf. Als dann im Sommer ein rund 20 Kilogramm schweres Aststück abbrach und ein Fahrzeug beschädigte, wurde ein Sachverständiger beauftragt, die Bäume zu begutachten. Fazit dabei war, dass beide Bäume geneigt sind sowie Einfaulungen im Kronen- als auch Stammbereich aufweisen, damit eine Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet ist und diese zu fällen sind.

In der Folge wurde ein entsprechendes Verfahren bei der Abteilung Naturschutz eingeleitet, welche mit Bescheid vom 23. Oktober 2017 eine Entfernung der beiden Gehölze genehmigte. Auflage dabei war, dass eine Ersatzpflanzung vorzunehmen ist.

Am 29. November wurden die markanten Bäume, welche mehr als ein Jahrhundert das Zeller Ortsbild prägten, unter Einsatz schweren Gerätes entfernt. Im Frühjahr soll eine Neupflanzung erfolgen, das Wegkreuz wiederum aufgestellt sowie der Umgebungsbereich neu gestaltet werden.

Entfernung von Naturdenkmälern

Im Jahre 1908, anlässlich des 60-jährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Josef wurden in der damaligen Gefürsteten Grafschaft Tirol - zwischen Kufstein und Ala - nicht weniger als 146.872 Bäume, die sogenannten „Kaiser-Jubiläums-Bäume“ gepflanzt. Anton Freiherr von Longo-Liebenstein hatte dazu wie folgt aufgerufen: „Es wolle allerorten ein Denkmal der Huldigung für den geliebten Monarchen gestiftet werden. Was eignet sich wohl besser, kommenden Geschlechtern die Gesinnungstreue und die unwandelbare Liebe zu dem gütigen, allüberall verehrten Landesvater vor Augen zu führen, als ein oft den Jahrhunderten, den Stürmen und Wettern trotzender Baum!“.

Auch Zell ist damals diesem Aufruf gefolgt und hat im Bäckenfeld eine Pappel (Popolus alba) und eine Robinie (Robinia pseudokazia) gepflanzt. Zwischen den Bäumen wurde ein überdimensionales Wegkreuz situiert. Nahezu 110 Jahre - zwischenzeitlich als Naturdenkmäler ausgewiesen - haben die beiden Gehölze nun überdauert, allerdings kamen in letzter Zeit mehr und mehr Zweifel an ihrer Standhaftigkeit und Sicherheit auf. Als dann im Sommer ein rund 20 Kilogramm schweres Aststück abbrach und ein Fahrzeug beschädigte, wurde ein Sachverständiger beauftragt, die Bäume zu begutachten. Fazit dabei war, dass beide Bäume geneigt sind sowie Einfaulungen im Kronen- als auch Stammbereich aufweisen, damit eine Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet ist und diese zu fällen sind.

In der Folge wurde ein entsprechendes Verfahren bei der Abteilung Naturschutz eingeleitet, welche mit Bescheid vom 23. Oktober 2017 eine Entfernung der beiden Gehölze genehmigte. Auflage dabei war, dass eine Ersatzpflanzung vorzunehmen ist.

Am 29. November wurden die markanten Bäume, welche mehr als ein Jahrhundert das Zeller Ortsbild prägten, unter Einsatz schweren Gerätes entfernt. Im Frühjahr soll eine Neupflanzung erfolgen, das Wegkreuz wiederum aufgestellt sowie der Umgebungsbereich neu gestaltet werden.